Im Herbst 2009 flogen Marianna und ich nach Denver und machten fast 7 Wochen lang den Wilden Westen
unsicher. Marianna war das erste Mal in Amerika, liess mir aber netterweise trotzdem freie Hand
in der Routenplanung.
Ich war schon das ca. 15. Mal dort und nicht mehr so erpicht darauf, nur den Grand Canyon oder
den Yellowstone Park oder andere in Europa sehr bekannte touristische Sehenswürdigkeiten zu
besuchen. Ich habe abseits ausgetretener Touristenpfade schon so viele landschaftlich reizvolle
Gegenden sehen dürfen, dass es mir ratsam schien, eine Route mit touristischen Highlights
und abgelegenen Gegenden zu planen.
Marianna äusserte nur zwei Wünsche: Sie war gespannt auf die Gegend, wo der Film
Der mit dem Wolf tanzt mit Kevin Costner gedreht wurde;
ausserdem hatte sie den Wunsch, das aus Western-Filmen sattsam bekannt
Tombstone
zu besuchen. Tja, Süd Dakota und Arizona liegen ziemlich weit auseinander. Folglich dachte ich mir:
"Wir verbringen ein paar Tage in
Colorado, gehen dann durch
Nebraska
nach
Süd Dakota, fahren durch
Wyoming und nehmen
dort den
Devils Tower, den
Bighorn Canyon
und den
Yellowstone National Park mit, fahren dann durch
Idaho südwärts nach
Süd-Utah,
besuchen dort die Parks wie
Bryce, Zion, Arches und Canyonlands,
fahren dann via
Las Vegas ins
Tal des Todes,
überleben dieses Tal und fahren bis
San Francisco, dann durchs
Küstengebirge südwärts, an Los Angeles links vorbei in die
Anza
Borrego Desert, fahren dann weiter nach
Arizona, besuchen dort den
Grand Canyon und kehren schliesslich durch
New Mexico zurück nach Denver..."
Ja, so plant man zu Hause. Aber wenn keine Motels, Zeltplätze und andere Störfaktoren von daheim aus
reserviert werden, kann man die Reise natürlich jederzeit nach Gusto und kurzfristig abändern;
hier länger verweilen, da einen Schlenker einbauen und dort gar nicht vorbei schauen.
Wir hielten uns sehr lange - und erst noch zweimal - in Utah und ziemlich lange in Kalifornien auf.
Auf Schönheiten wie den Yellowstone oder den Grand Canyon verzichteten wir - wetter- und launenbedingt -
allerdings. Dafür erklimmten wir den (hierzlande unbekannten)
Harney Peak
in Süd Dakota (soll der höchste Berg in den USA östlich der Rockies sein) oder campierten in den
äusserst wilden und lauschigen
Santa Catalina Mountains nordöstlich
von Tucson.
Erschrecken Sie bitte nicht, wenn sich eine Seite langsam aufbaut. Zwanzig oder mehr hochauflösende
Bilder brauchen halt ihre Zeit, bis sie auf dem Bildschirm erscheinen. Dieser USA-Reisebericht
besteht ja ohnehin vor allem aus Fotos; informative und gescheite Texte lesen Sie bitte anderswo
(siehe untenstehende Liste). Probieren Sie mal den phänomenal schnellen Mozilla-Firefox-Browser aus.
Ein Seite mit vielen Bildern wird hier im Hui geladen!
Gibt Alternativen für Reiseziele abseits der bekannten Nationalparks
des amerikanischen Westens.
Autor: Steffen Synnatschke